Freitag 17. September 2010

Saures für Lekies

Die ver.di-Delegation beabsichtigte bei Ihrem Besuch Herrn Axel Lekies, Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbandes, am 8.9. in „seiner“ Bank in Herrenberg einen Korb Zitronen zu überreichen. Axel Lekies lies sich an diesem Vormittag leider nicht blicken – man sah ihn aber mit dem Auto wegfahren. Vermutlich ist ihm was wichtiges dazwischen gekommen. Kann ja mal passieren. Ist ja nicht so schlimm. Dann kommen wir halt wieder. Wir haben sowieso noch was in Herrenberg zu erledigen. Aufgrund des Regenwetters wurde die Großzeitungsaktion in der Innenstadt abgeblasen. Vielleicht passt Herrn Lekies der nächste Termin dann besser.

lustig
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Freitag 3. September 2010

Vertreterversammlung besucht

Am 2. September fand die Vertreter-Versammlung der Volksbank Solling statt.

Aber was war das? Da wurden die Vertreter von der Belegschaft mit Transparenten begrüßt. Der Protest der Beschäftigten zur Tarifsituation wurde also in die Vertreterschaft hineingetragen. Trotz Regen haben die Kunden unsere Aktion sehr zustimmend aufgenommen.

Ich denke, das war nicht die letzte Aktion im Solling und in Niedersachen!

positiv
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Donnerstag 26. August 2010

Ostern? Im August?

Vorgestern, am 24.08. und heute war Ostern in der Wesermarsch. Wieder sind vor den Bankstellen der Raiffeisenbank Wesermarsch-Süd und der RV Bank Varel-Nordenham Osterhasen von der Belegschaft angetroffen worden. Die Hasen stellten die kritische Frage, warum der Vorstand keinen Tarifvertrag mit verdi machen wolle. Dieses hat zu reichlich Diskussionen unter den Beschäftigten geführt.

Die Osterhasen sind zum Teil auch von Aufsichtsratsmitgliedern wahrgenommen worden und wurden von den Mitarbeitern in der Bank liebevoll und wertschätzend behandelt.

Übrigens: allen Beteiligten hat die Aktion richtig Spaß gemacht! Wann kommt bei dir der Osterhase? Oder der Nikolaus?

 
Montag 23. August 2010

Das Ruhrgebiet in Bewegung

Am 19. August war ich in Gelsenkirchen-Buer. Dort sitzt die Volksbank Ruhr-Mitte, mit Ihren Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Bottermann. Da hatten sich Beschäftigte der Genobanken mit großen Zeitungen auf die Straße gesetzt. Ganz viele Passanten schauten über die Schulter und sprachen uns auch an! Sogar der Aufsichtsratsvorsitzende kam vorbei und wurde selbstverständlich informiert.

Gut, dass auch das Wetter mitspielte. So konnten wir gut über unseren Streit mit den Genossenschaftsbanken aufklären. Auch innerhalb der Bank sorgte unsere Aktion in der Mittagszeit für erhebliches Aufsehen. Selbst im Aufsichtsrat wurden anschließend Fragen an den Vorstand gestellt. Merkwürdig: der Vorstandsvorsitzende der Bank spielt seine eigene Rolle mächtig runter, obwohl er doch Mitglied der Verhandlungskommission des AVR ist und bei allen wichtigen Verhandlungen und Entscheidungen dabei war.

Und besonders schön: allen Beteiligten hat es Spaß gemacht! Sag mir deshalb wann ich was aus deiner Stadt, aus deiner Bank berichten kann!

positiv
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Dienstag 17. August 2010

„Wer auf gelb setzt, macht uns sauer“

Protestaktion „High Noon“ vor der DZ BANK in Frankfurt/Main

12 Uhr – high noon - versammelten sich über 150 Beschäftigte der DZ BANK. Zwei Körbe Zitronen wurden dem Vorstand überreicht, mit dem Hinweis, dass die Belegschaft sauer ist wegen der Weigerung, Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di zu führen. Denn Herr Best, Personalchef der DZ BANK, ist im Verhandlungsgremium auf Arbeitgeberseite mit dabei. Deshalb richtete sich der Protest an den Vorstand der DZ Bank. Bis heute kam noch keine Reaktion aus dem 6. Stock - wahrscheinlich lutschen sie noch an den Zitronen.

Auch andernorts Proteste in unterschiedlicher Form!

Da tummelt sich ein Osterhase verspätet in norddeutschen Banken.(?) Und in Baden-Württemberg finden sich merkwürdige Zettel auf den Fluren.

Und immer geht es um die Tarifsituation.

Die Genossenschaftsbanker wollen keinen Tarifvertrag, der ihnen bis zu zwei Monatsgehälter (14 %) variabilisiert. Immer mehr Genossenschaftsbanker glauben auch nicht mehr an die mündlichen Erklärungen ihrer Vorstände, diesen Tarifvertrag nicht anwenden zu wollen. Immer mehr Genossenschaftsbanker wollen Klarheit und Sicherheit vor Vertriebs- und Verkaufsdruck. Immer mehr Genossenschaftsbanker geben sich auch nicht zufrieden, dass ihr Vorstand sie abspeist. „Für den Tarifvertrag ist der AVR zuständig“. Sie wollen jetzt, dass der AVR wieder mit ver.di verhandelt und zu praktikablen Ergebnissen kommt.

positiv
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