Dienstag 17. August 2010

„Wer auf gelb setzt, macht uns sauer“

Protestaktion „High Noon“ vor der DZ BANK in Frankfurt/Main

12 Uhr – high noon - versammelten sich über 150 Beschäftigte der DZ BANK. Zwei Körbe Zitronen wurden dem Vorstand überreicht, mit dem Hinweis, dass die Belegschaft sauer ist wegen der Weigerung, Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di zu führen. Denn Herr Best, Personalchef der DZ BANK, ist im Verhandlungsgremium auf Arbeitgeberseite mit dabei. Deshalb richtete sich der Protest an den Vorstand der DZ Bank. Bis heute kam noch keine Reaktion aus dem 6. Stock - wahrscheinlich lutschen sie noch an den Zitronen.

Auch andernorts Proteste in unterschiedlicher Form!

Da tummelt sich ein Osterhase verspätet in norddeutschen Banken.(?) Und in Baden-Württemberg finden sich merkwürdige Zettel auf den Fluren.

Und immer geht es um die Tarifsituation.

Die Genossenschaftsbanker wollen keinen Tarifvertrag, der ihnen bis zu zwei Monatsgehälter (14 %) variabilisiert. Immer mehr Genossenschaftsbanker glauben auch nicht mehr an die mündlichen Erklärungen ihrer Vorstände, diesen Tarifvertrag nicht anwenden zu wollen. Immer mehr Genossenschaftsbanker wollen Klarheit und Sicherheit vor Vertriebs- und Verkaufsdruck. Immer mehr Genossenschaftsbanker geben sich auch nicht zufrieden, dass ihr Vorstand sie abspeist. „Für den Tarifvertrag ist der AVR zuständig“. Sie wollen jetzt, dass der AVR wieder mit ver.di verhandelt und zu praktikablen Ergebnissen kommt.

positiv
Rubrik: Banken
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